Trends bei biobasierten Fasern

Am 6. und 7. September organisiert FibreNet ein Online-Seminar

06 sep 2021


Am 6. und 7. September organisiert FibreNet das Online-Seminar "Future trends in bio-based fibres". Die Teilnahme ist kostenlos.
FibreNet ist ein innovatives, von der EU finanziertes Projekt zur Ausbildung von Doktoranden. Darin arbeiten sieben europäische Universitäten und acht Industrieorganisationen zusammen, die im Bereich der Fasern tätig sind. Das gemeinsame Ziel ist es, umfassende Lösungen zur Verbesserung und Veränderung der Eigenschaften von Faserprodukten zu finden. Diese könnten neue umweltfreundliche Produkte mit völlig neuen Funktionalitäten hervorbringen. Der Schwerpunkt liegt auf biobasierten Fasern natürlichen oder künstlichen Ursprungs. Die Methodenentwicklung umfasst Funktionalisierung, Charakterisierung, Modellierung und Simulation, Herstellung und Lebenszyklusanalyse von Fasern und Produkten auf Faserbasis.
Es werden fünf Hauptvorträge von führenden Spezialisten auf diesem Gebiet gehalten:
- Dr. Vincent Placet (FEMTO-ST Institut, Frankreich): Nachhaltigkeit von biobasierten Verbundwerkstoffen: aktuelle Fortschritte und verbleibende Herausforderungen;
- Prof. Markus Biesalski (Technische Universität Darmstadt, Deutschland): Papier-Wasser-Wechselwirkungen: Verständnis und Kontrolle der Benetzung, des Transports und der mechanischen Eigenschaften in funktionalen Papierbögen;
- Prof. Orlando Rojas (University of British Columbia, Kanada): Zukunftsperspektiven von Nanochitin, einem nahen Verwandten von Cellulose-Nanomaterialien;
- Prof. Lars Berglund (KTH Royal Institute of Technology, Schweden): Pflanzenfasern, Nanocellulose und anorganische Hybride - Möglichkeiten für neue, umweltfreundliche Fasermaterialien;
- Prof. Ali Khademhosseini (Terasaki Institute, CA, USA): Technik für personalisierte Medizin.
Darüber hinaus werden alle 15 FibreNet-Projekte ihre Forschungsarbeiten und Ergebnisse vorstellen.
Weitere Informationen, das vollständige Programm und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf der FibreNet-Website.
Bild: fotohunter/Shutterstock

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