Bioökonomie findet Stadt: Bauzaun-Ausstellung eröffnet

Informationen über Bioökonomie-Projekt in Wilhelmshaven

11 jun 2021

WILHELMSHAVEN In Zeiten, in denen Museen und Ausstellungen geschlossen sind, geht die Wissenschaft auf die Straße. Unter dem Titel „Bioökonomie findet Stadt" können sich Vorbeigehende bundesweit über die Themen Bioökonomie und Innovationsforschung an Bauzäunen in zehn deutschen Städten informieren. In Wilhelmshaven und Oldenburg wird die Bauzaun-Ausstellung von der Jade Hochschule und dem „Schlauen Haus Oldenburg" organisiert. Das Banner stellt ein Teilprojekt aus unserem Bioökonomie-Projekt vor, in dem es um neue innovative Wege zur Herstellung biobasierter Baustoffe mit Pflanzen aus der Region geht. Ab September wird die Bauzaun-Ausstellung in Oldenburg zu sehen sein.

Auch in Potsdam, Halle (Saale), Bochum, Bielefeld, Bremen, Karlsruhe, Regensburg und Siegen wird über aktuelle urbane Projekte informiert. Wie können wir nachhaltiger leben? Wodurch trägt die Bioökonomie zur Bewältigung der Klimakrise bei? Und was haben Algen, Pilze, Gras, alternative Baustoffe und bunte Farben damit zu tun? Die Open-Air-Ausstellung gibt überraschende Antworten und lädt bis Dezember 2021 zum Vorbeischlendern ein.

Neben den Bauzaunausstellungen wird es in allen zehn teilnehmenden Städten Veranstaltungen rund um das Thema „Bioökonomie findet Stadt" geben. Diese werden gestreamt, aufgezeichnet und sind später als audiovisuelle Beiträge im Internet auf www.wissenschaft-in-der-stadt.de verfügbar.

Nachhaltig geht es bei dieser Ausstellung nicht nur inhaltlich zu. Die Bauzaunbanner bestehen zu 100 % aus recycelten PET-Flaschen und werden nach dem Ende der Ausstellung im Rahmen von Kunst-Projekten erneut verwertet.

Die Bauzaunausstellung ist eins der 16 neuen Förderprojekte im „Wissenschaftsjahr 2020|21 – Bioökonomie" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Weitere Informationen sind verfügbar unter: www.wissenschaft-in-der-stadt.de/biooekonomie.
An der Eröffnung nahmen Prof. Heinrich Wigger (Jade Hochschule, 2.v.l.) und Hansjörg Wieland (3N Kompetenzzentrum, rechts) teil.